Publiziert am 22. Oktober 2018 · Vorarlberg
Zemtu macht den Renault ZOE ohne Zusatzhardware carsharing-fähig

Bild: Zemtu
Carsharing soll für alle einfach und unkompliziert sein – das ist das Ziel der Dornbirner Software-Firma Zemtu, gegründet von Dominik Bartenstein, Roland Kainbacher und Philipp Metzler. Mit einem neuen Projekt kommt sie diesem Ziel einen großen Schritt näher: Zemtu gehört zu den ausgewählten Partnern von Renault, die das Elektroauto Renault ZOE über die neue Schnittstelle R.ACCESS im Carsharing betreiben dürfen – ganz ohne Zusatzhardware im Fahrzeug.
Carsharing direkt über die Fahrzeugschnittstelle
Bisher braucht jedes Carsharing-Auto eine eigene Box im Fahrzeug, die Türen öffnet und Daten überträgt. Mit R.ACCESS stellt Renault diese Funktionen direkt ab Werk zur Verfügung:
- Auf- und Zusperren per Smartphone, sobald eine gültige Reservierung vorliegt
- Fahrzeugdaten auslesen, etwa gefahrene Kilometer, Akkustand, Ladestatus und Reifendruck
Für Betreiber ist das ein großer Schritt: Ein Fahrzeug wird ohne Umbau „carsharing-fähig“, was den Einstieg für Gemeinden, Autohäuser und Betriebe deutlich vereinfacht.
Gemeinsam mit Partnern aus der Region
Das Foto zeigt das Treffen von Renault Frankreich, Renault Österreich, Christoph Marte (Renault Malin), Christian Steger-Vonmetz (caruso) und dem Zemtu-Team im LifeCycle Tower in Dornbirn.
Möglich wird das Projekt durch Partner aus Vorarlberg: das Autohaus Renault Malin in Sulz, einer der E-Mobilitäts-Pioniere im Land, und die caruso Carsharing Genossenschaft, die Zemtu gemeinsam mit Christian Steger-Vonmetz aufgebaut hat. Renault ZOE mit R.ACCESS sind über die caruso-Plattform bereits in Hittisau, im Großen Walsertal und beim Autohaus Malin im Einsatz.
Auch international ist das Interesse groß: Kunden in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Tschechien, Spanien, Belgien und Schweden setzen bereits auf die Kombination aus Zemtu-Software und R.ACCESS. Dominik Bartenstein bringt es auf den Punkt: „The future is about sharing.“



