Für Gemeinden und Betriebe

Carsharing in Ihrer Gemeinde starten

Carsharing ergänzt den öffentlichen Verkehr, ersetzt Zweitautos und macht Mobilität für alle leistbar – auch abseits der Ballungsräume. So gelingt der Einstieg.

Zwei Wege zum Carsharing in Ihrer Gemeinde

Sie können sich einem bestehenden Carsharing-Netz anschließen – oder ein eigenes Angebot unter Ihrer Marke aufbauen.

caruso carsharingPartnerangebot

Weg 1

caruso-Standort eröffnen

Ihre Gemeinde oder Ihr Unternehmen wird Teil von caruso carsharing – dem Carsharing-Netz in sieben Bundesländern von Vorarlberg bis Niederösterreich. Sie stellen den Parkplatz mit Stromanschluss, caruso kümmert sich um den Rest.

  • Installation von Wallbox-Anbindung und schlüssellosem Zugang
  • Buchung per caruso-App, Abrechnung und Kundenservice
  • Ein Konto für alle caruso-Standorte in ganz Österreich
  • Mit caruso open: Fahrzeuge für eigene Dienstfahrten nutzen, in der übrigen Zeit öffentlich buchbar
  • Von der Zusage bis zur Eröffnung in der Regel drei bis vier Monate

Beispiele: Gemeinde Rankweil, Dornbirner Sparkasse, Bad Hofgastein

Zemtu Carsharing-SoftwarePartnerangebot

Weg 2

Selbst Betreiber werden – mit Zemtu

Sie möchten Carsharing unter eigener Marke anbieten – als Gemeinde, Verein, Energieversorger oder Unternehmen? Die Software von Zemtu aus Vorarlberg liefert alles, was Sie dafür brauchen.

  • Eigene App für iOS und Android sowie Buchungsplattform im Web
  • Verwaltung von Nutzern, Fahrzeugen und Buchungen in einem Dashboard
  • Automatische Abrechnung und digitales Fahrtenbuch
  • Schlüsselloser Zugang mit Hardware-Partnern oder per Smartcar-Schnittstelle ganz ohne Bordcomputer
  • Für Autos, E-Autos, Transporter, Fahrräder und E-Bikes

Im Einsatz in Österreich, der Schweiz, Belgien, Spanien und den USA – unter anderem bei caruso carsharing.

In sechs Schritten zum eigenen Carsharing

  1. 1

    Bedarf klären

    Wer soll das Angebot nutzen – Bürgerinnen und Bürger, die Gemeindeverwaltung, Betriebe? Eine kurze Umfrage zeigt, wie groß das Interesse ist.

  2. 2

    Betreibermodell wählen

    Gemeinde, Verein, Energieversorger oder ein bestehender Anbieter: Es gibt verschiedene Modelle, wer das Carsharing organisiert und finanziert.

  3. 3

    Standort und Fahrzeug

    Ein gut erreichbarer Standort – idealerweise nahe Bahnhof, Bushaltestelle oder Ortszentrum – und ein passendes Fahrzeug, oft ein E-Auto mit eigener Ladestation.

  4. 4

    Buchungssystem

    Moderne Carsharing-Software ermöglicht Registrierung, Buchung, Öffnen per App und automatische Abrechnung – ohne Schlüsselübergabe.

  5. 5

    Förderungen nutzen

    Für Fahrzeuge, Ladeinfrastruktur und die Startphase gibt es Förderungen von Bund und Ländern.

  6. 6

    Bekannt machen

    Gemeindezeitung, Infoabend, Probefahrten: Ein guter Start und persönliche Ansprache entscheiden über den Erfolg.

Förderungen

Bund, Länder und teilweise auch Gemeinden unterstützen Carsharing-Projekte – etwa bei der Anschaffung von E-Fahrzeugen und Ladeinfrastruktur oder in der Startphase. Aktuelle Informationen bieten unter anderem klimaaktiv mobil sowie die Energie- und Mobilitätsagenturen der Bundesländer.

Über neue Förderprogramme berichten wir laufend in unseren News.

Von anderen lernen

Die Mitglieder der IG Carsharing Austria betreiben Carsharing in Städten und Gemeinden quer durch Österreich. Ihre Erfahrungen teilen sie gerne – vom Betreibermodell bis zur Bewerbung im Ort.

Zu den Anbietern →

Wir beraten Sie gerne

Sie überlegen, in Ihrer Gemeinde oder Ihrem Betrieb Carsharing anzubieten? Melden Sie sich – wir bringen Sie mit erfahrenen Betreibern und Partnern zusammen.

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